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Forschungsbericht_Unternehmenszukunft_KMU

 

 

 

Untersuchungsbericht zur

Unternehmenszukunft für KMU

in 1 bis 6 Jahren im allgemeinen -

für Automobilzulieferer im Besonderen - und unter

besonderer Berücksichtigung der Mitarbeiter insbesondere

der Generation Y

 

 

Untersuchungsbericht KMU_Zukunft

 

 

 

 

 

Vorwort

 

Es ist das Anliegen der DENKHAUS®-Akademie konkret zu sein, schnell zum Punkt zu kommen und ein relevantes Umfeldspekturm abzuleuchten. Dazu gehört auch, über den Tellerrand zu schauen. In diesem Sinne ist auch dieser Untersuchungsbericht verfasst.

 

Es ist unsere Empfehlung, diesen Bericht vollständig zu lesen, um einen Gesamtüberblick zur Situaton der KMU's im zukünftigen Marktgeschehen, wie auch der Herausforderungen zu erhalten. Dieser Untersuchungsbericht wird bei ernsthafter Prüfung Auswirkung auf den Unternehmer, auf die Führung eines Unternehmens, insbesondere eines KMU haben. Wir stehen für einen diskreten Gedankenaustausch zur Verfügung.

 

Für Schnellleser:

Gut als Einstimmung geeignet ist der Teil: Aktueller Kenntnisstand - und der Leser ist schlagartig aus der Praxis mittendrin im Thema. Anschließend daran empfehlen wir, die Kernaussagen zu lesen. und Kapitel 6, Erkenntniszugewinn. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen strukturellen Überblick.

 

 

Der Titel besagt es, dass Auswirkungen in den nächsten 12 Monaten sichtbar werden und die Ereignisse tiefe Spuren, Einschnitte für KMU bedeuten werden. In erster Linie durch politische Entscheidungen, zuerst sichtbar in von Disruption betroffenen Unternehmen, viele KMU.

Wir spannen den Blick weiter, welche Themen für KMU in den nächsten 6 Jahren an Relevanz zunehmen, brisant werden. Nicht jedes KMU wird in gleichem Maße betroffen sein.

Diese Untersuchung soll herauskristallisieren, welche Kategorie von KMU stärker als andere von Transformationsprozessen, von außen und von allen Seiten betroffen sein wird.
Das Personal spielt bei der Bewältigung dieser Herausforderungen eine entscheidende Rolle. Deshalb haben wir die Generation Y verstärkt in den Fokus für KMU genommen. Es liegt an der Führung der KMU, jetzt Entscheidungen in der Personalentwicklung, in der Unternehmenskultur, in der Entwicklung neuer Märkte zu treffen. Die nächsten 6 Jahre werden die entscheidenden sein.

 

Eine Bitte: Falls Sie es noch nicht sind, werden Sie Realist. Realismus ist keine Schwarzmalerei. Realismus legt schonungslos und klar die Verletzlichkeit offen. Wer seine individuelle Verletzlichkeit kennt und sie richtig einschätzt, ist im Vorteil. Durch unsere Arbeit sollen Sie und möglichst viele der deutschen KMU's Nutznießer sein.

 

Nicht erst seit Corona tut sich entscheidendes in der deutschen KMU-Landschaft. Nachfolgend der Katalog der Schrecklichkeiten:

  • Ausländische Investoren fischen ausbaufähige Mittelständler

  • Die Abhängigkeit der Mehrheit der KMU's von den 4 großen Exportbranchen

    • Kraftwagen und Kraftwagenteile (ca. 17 %)

    • Maschinen (ca. 14 %)

    • chemische Erzeugnisse (ca. 9 %)

    • Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse (ca. 8 %)

machen etwas mehr als die Hälfte aller Exporte Deutschlands, zumeist (ca. 60 %) in die EU-Staaten aus.

 

  • In den Betrieben steht ein Generationenwechsel der "Generation Y" an, die signifikant andere Paradigmen haben, als es KMU's für die Wahrung der Exporterfolge und damit Wohlstandes des Unternehmens und des Landes benötigen.


  • Der Preiskampf zwischen den Tier 3-Lieferanten der Automobilzuliefererindustrie ist voll entbrannt. Die Preise sinken auch auf dem Teilemarkt.

  • Die Corona-Pandemie mit dem Lockdown in Europa, China und Teilen Asiens wirkt wie ein Brennglas auf die Verletztlichkeit von deutschen KMU's, dem hiesigen Wohlstand, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine Verstärkung der Paradigmen der Generation Y.

  • Die Corona-Pandemie hat die Eigenkapitalreserven der KMU hart angegriffen oder aufgezehrt. Was nun folgt sind Abhängigkeiten von Staat und Banken. Bleibt die Besteuerung gleich oder könnten Spitzenverdiener durch Änderung bei der Erbschaftssteuer bzw. Besteuerung großer Vermögen (die oft auf dem Papier bestehen und investiert sind) stärker herangezogen werden? Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Grenze von 40 % Sozialabgaben (aktueller Beschluss im September 2020: 39,95 %) überschritten wird und deutsche Unternehmensverbände warnen bereits vor Wettbewerbsnachteilen.

  • Der Sozialstaat wird weiter ausgebaut, auch mit Goutierung der "Generation Y".

  • Unternehmenskostenbelastende Themen wie Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung, Homeoffice, Klimaeffizienz, Fuhrpark sind einerseits wettbewerbsentscheidend (Rekruiting) andererseits durch weniger Investition und Konsum und damit Absatz schwerer zu finanzieren.

  • Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung mit (teilweisem) Lohnausgleich, starrer Haltung der Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter bei flexiblen Lösungen fügen den KMU's finanziellen Schaden zu.

  • Brexit und Handelsstreitigkeiten fügen den KMU's schweren finanziellen Schaden zu. Ein harter Brexit ist wahrscheinlicher denn eine Übereinkunft. Wunschdenker hofften auf diese.

  • China war und ist nicht bereit Handelshemmnisse zu beseitigen, unabhängige Rechtsstaatlichkeit für Investoren und ausländische Unternehmen zu schaffen und saugt Know-how, Wissen ab, verletzt

  • Massiv steigende mittelschwere und schwere Cyberangriffe fügen den KMU's schweren finanziellen-, arbeitsintensiven-, Ruf- und Vertrauensschaden zu.

  • Spionage-, und legale Auswerteaktivitäten von ausgelagerten Daten saugen Wissen aus Forschung, Entwicklung, Innovation von KMU's ab.

  • KMU's finden weniger interessierte Nachfolger.

  • Corona fügte den KMU's durch den Lockdown schweren finanziellen Schaden zu.

  • Bürokratie, aufgelastet durch Lobby- und Interessengruppen und staatlicher Gesetzesinitiativen kosten den Unternehmen Ressourcen an Zeit, Motivation, Geld.

  • Digitalsierung kostet, wenn sie nicht produktiv, also umsatzerzielend wirkt, laufende Finanzmittel, ohne je wieder aus der Spirale zu entkommen. Dagegen stehen können Effizienzverbesserungen, Innovationen
    aus Big Data. Doch kaum ein Softwareanbieter wird darauf konkrete, garantierbare Zahlen nennen.

  • Energiepreise steigen: EEG-Umlage, CO2-Zertifikate. Dadurch entsteht wiederum Investitionsdruck.

  • Übersättigung der Konsumenten in den Industrieländern, Luxus und Premium-Nachfrage in den Schwellenländern, Verschlafen der Entwicklungsländer bzw. Verdrängung durch staatlich gelenkte Wirtschaften

  • Steigender Investitionsdruck hin zu mehr Flexibilität, sinkenden Produktionskosten, Abheben vom Wettbewerb

  • Anbindung an schnelle Verkehrsinfrastruktur von in ländlich abgelegenen Produktionsstätten

  • Steigende Gewerbesteuermessbeträge für gewinnerzielende Unternehmen

  • Rechtliche Fragen gewinnen zunehmend an Bedeutung in allen Unternehmensbereichen

  • Steigende Kosten für Risikominderungsmaßnahmen aller Art

  • Börsennotierte Mittelständler werden zunehmend zur Zielscheibe von Spekulanten und Denunzianten

  • Selbstüberschätzung, Falscheinschätzung von Geschäftspartnern; Vertrauensbrüche und Vertrauenskrisen

 

 

Angesichts dieses Auszugs aus dem Katalog von KMU-feindlichen und damit auch nachfolgefeindlichen Themen (Katalog der unternehmerischen Schrecklichkeiten) mit jeweils wiederum eigenem
Spektrum haben wir uns daran gemacht, zu identifizieren, wer (als Person in KMU) denn Lösungen schaffen kann und uns der Nachfolgegeneration (Generation Y) zugewandt, diese untersucht und die Kompatibilität an die Anforderungen gestellt.

 

 

Sowohl für heute als auch für morgen ist klar:

Keine irgendwie geartete Digitalsierung (auch nicht die viel gepriesene KI) liefert Antworten. Nur unternehmerisch erfahrene und explizit unternehmerisch talentierte und gebildete Menschen können funktionierende Antworten liefern. Die Untersuchung der Generation Y lieferte Ergebnisse die in grundlegenden Unternehmerischen Themen problematisch werden können, wobei uns natürlich bewusst ist und wir uns auch damit auseinander gesetzt haben, dass man Zweifel auch bei den Baby Boomern geäußert hat. Heute allerdings liegen die Dinge in wesentlichen Kernpunkten anders, was wir erläutern.

 

Es liegt in der Natur einer Untersuchung, dass Leser andere Erfahrungen gemacht haben. Diese bitten wir, mit uns in einen Dialog zu treten, um das Anliegen dieser Untersuchung auf ein breiteres Fundament zu stellen bzw. nach eingehender Prüfung der Quellen, der qualitativen und quantitativen Daten die uns zur Verfügung gestellt werden, Sie entscheiden ob unter Namensnennung, einfließen zu lassen. Unter dieser Voraussetzung haben mehr und mehr Leser Gewinn und Nutzen dieser Arbeit. Besten Dank im Voraus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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12. Weitere Forschungsprojekte

 

Beginn Art Thema Status Abschluss
         
Start 1996 Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Wissensbasiertes, zielgetriebenes, automatisiertes Unternehmen" in Arbeit 2021
         
         
         



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